Hans-Ulrich Klose folgt auf Karsten Voigt als Koordinator der deutsch-amerikanischen Außenpolitik
[...Klose gehört seit langem zu jenen SPD-Politikern, die partei- und fraktionsübergreifend angesehen sind und auch persönlich-vertrauensvolle Kontakte pflegen. Klose ist kein Scharfmacher, kein Zuspitzer und kein Ideologe. Er wirkt nachdenklich, konsensorientiert und denkt – nicht bloß in außenpolitischen Angelegenheiten – nicht allein in parteipolitischen Kategorien. Diese Persönlichkeitsstruktur hat es ihm einst – das war in den Jahren von 1991 bis 1994 – erschwert, das Amt des SPD-Fraktionsvorsitzenden auszufüllen. Damals gehörte er zu denen in der SPD, die einen Kurswechsel in der Asylpolitik (hin zu einer verfassungsrechtlichen Einschränkung) und im Streit über Auslandseinsätze der Bundeswehr (weg von der kategorischen Ablehnung) einleiteten und in seiner Partei mehrheitsfähig machten...]


